Schulung zur Weiterbildung


Schulung zur Weiterbildung

Wer in seinem Unternehmen regelmäßig Qualitätskontrollen durchführt und mit dabei zwangsläufig mit verschiedenen Methoden konfrontiert wird, wird die Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA) sicherlich schon gut kennen. Für alle diejenige, die damit noch nicht in Berührung gekommen sind, empfiehlt es sich eine FMEA Schulung zu besuchen. In diesen Seminaren, die in speziellen Schulungszentren sowie Inhouse stattfinden, lernen die Teilnehmer sicher und Anwendungsfall-bezogen mit der FMEA umzugehen. Am besten ist es, wenn man diese gleich im Unternehmen vornimmt, da man so die Möglichkeit hat reale Fälle direkt zu behandeln und zu lösen. Die Praxisnähe ist hierbei unerlässlich.

Der grundsätzliche Zweck der Schulung besteht darin, dass die Teilnehmer einen sicheren Umgang mit der FMEA pflegen können. Sie sollen die Methode verstehen und selbstständig mit ihr arbeiten können. Zudem sollen sie hinterher in der Lage sein, diese Qualitätskontrollmethode auf Fälle im eigenen Unternehmen anwenden zu können. Außerdem gehört es zur Zielsetzung, dass man hinterher Entwicklung und Konstruktion im Bezug auf Wissensspeicherung, Effizienz, Qualität und Planbarkeit verbessern kann.

Wer sich für diese Schulungen eignet, sind vor allem: Entwicklungsingenieure, FMEA-Moderatoren, Führungskräfte, Personen des Produktenstehungsprozesses, Projektleiter und Prozessingenieure.

Inhalte von FMEA Seminaren

Theorie:
In der Regel erfolgt am Anfang eines jeden Seminars eine Eröffnung des Themas. Hier lernt man zunächst die Grundlagen kennen, auf denen man im späteren Verlauf aufbauen kann. Im Weiteren werden der Nutzen und die Ziele, die die FMEA verfolgt, vermittelt.

Anschließend wird genauer auf diese spezielle Methode des Qualitätsmanagements mit ihren verschiedenen Unterarten eingegangen. So gibt es u.a. die Konstruktions-FMEA, System- FMEA und Prozess- FMEA. Alle gemein haben sie die fünf Grundschritte: Strukturanalyse - Funktionsanalyse - Fehleranalyse - Risikobewertung - Optimierung

Nach diesem Teil sollte man sich zumindest grundlegend mit der Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse auskennen und sich über ihre Vorzüge im Klaren sein. Mit ebendiesen Grundlagen kann es nun an weiterführende Erklärungen gehen. Normalerweise werden hier das Formblatt des VDA oder die Risiko-Prioritätszahl näher erklärt. Hinzu kommt die Signifikanz der Auswirkung, der Auftrittswahrscheinlichkeit der Ursache und die Entdeckungswahrscheinlichkeit von Fehlern.

Praxis:
Endlich werden die besprochenen Inhalte angewandt und zum ersten Mal wirklich mit der FMEA gearbeitet. Um den Unterschied besser zu verinnerlichen, werden mehrere Unterarten im Vergleich durchgeführt. Hierbei zeigen sich deutlich die spezifischen Vor- und Nachteile einer jeden Methode. Das Produkt oder der Prozess, der als Fallbeispiel herangezogen wird, wird vom Rest genau abgegrenzt und dessen einzelne Funktionen genau betrachtet. Wenn man den gesamten Prozess in seinen Einzelteilen kennt, kann die Fehleranalyse mit anschließender Risikobewertung beginnen.

Im Anschluss und auf Grundlage dieses können Maßnahmen zur Verbesserung erarbeitet und umgesetzt werden. Wichtig ist, dass nach der Verbesserung eine erneute Risikoabschätzung durchgeführt wird. Hier sollten die Ergebnisse natürlich besser als zuvor aussehen, ansonsten bedarf es weiterer Maßnahmen zur Risikominimierung.

Während des praktischen Teils werden die Teilnehmer immer wieder mit verschiedenen Übungen betraut und an die methodische Vorgehensweise herangeführt.

Zum Abschluss werden alle gesammelten Ergebnisse und die eigentliche FMEA im Team präsentiert und besprochen. Es werden Erfahrungen ausgetauscht und man erhält zusätzlich Tipps vom Schulungsleiter.